ALLGEMEINE MIETBEDINGUNGEN

Dieser Vertrag ist der ausschließlichen Nutzung der Urlaubsvermietung von zugelassenen Clévacances Unterkünften vorbehalten und einzig das französische Gesetz ist für diesen Vertrag anwendbar.

ALLGEMEINE VERFÜGUNGEN

Der Mieter kann unter keinen Umständen irgendein Recht geltend machen, um nach Ablauf der ursprünglich in diesem Vertrag vorgesehenen Mietzeit im Mietobjekt zu bleiben, außer bei Zustimmung des Besitzers.
Beim Erstellen des Vertrags wird ohne Zustimmung der beiden Parteien keinerlei Änderung (Durchstreichen, Überschreiben usw.) akzeptiert.
Der Besitzer verpflichtet sich, keinem Dritten Informationen welcher Art auch immer, auf welchem Datenträger auch immer, weiterzugeben, die ihm der Mieter zur Durchführung dieses Vertrags geben musste.
Diese letzteren Verfügungen sind jedoch nicht anwendbar, wenn es sich um Auskunftsanfragen handelt, die von Behörden und/oder Gerichten ergehen.

ZAHLUNG

Die Buchung wird gültig, sobald der Mieter ein Exemplar dieses Vertrags, zusammen mit dem Anzahlungsbetrag (mindestens 15 %, höchstens 30 %) des Aufenthalts vor dem, auf der Vorderseite genannten Datum zurückgesandt
hat. Der Saldo des Mietbetrags wird am Tag der Ankunft, nach Erstellen eines Ortsbefundes durch beide Parteien, bezahlt.
Der Mieter akzeptiert, dass dieser Ortsbefund entweder vom Besitzer oder von einem ordnungsgemäß Bevollmächtigten des Besitzers, der eine schriftliche Vollmacht vorweisen kann, erstellt wird.

SICHERSTELLUNGSBETRAG (ODER KAUTION)

Über eine Übernachtung hinaus hinterlässt der Mieter zusätzlich zum Restbetrag der Miete einen Sicherstellungsbetrag (mindestens 30 %, höchstens 50 % der Miete). Der Besitzer kann den Sicherstellungsbetrag sofort
einkassieren.
Er wird innerhalb einer Frist von 15 Tagen ab der Abreise des Mieters vom Vermieter, nach Abzug der Beträge, die vom Mieter für die notwendige Instandsetzung und diversen Reparaturen zu tragen sind, zurückerstattet.
Der Betrag dieser Rückbehalte muss vom Besitzer auf Basis des Ortsbefunds bei Auszug, Protokoll des Vollstreckungsbeamten, Kostenvoranschlag, Rechnungen usw. ordnungsgemäß belegt werden.
Sollte sich die Kaution als nicht ausreichend erweisen verpflichtet sich der Mieter, diese Summe auf Basis der, vom Vermieter beigebrachten Belege zu ergänzen.
Diese Sicherstellung kann auf keinen Fall als Anteil der Bezahlung der Miete betrachtet werden.

NUTZUNG DER RÄUMLICHKEITEN

Der Mieter nutzt das Mietobjekt auf eine ruhige Art und wird dieses ordentlich, der Bestimmung des Ortes gemäß verwenden.
Bei seiner Abreise verpflichtet sich der Mieter, das Mietobjekt so sauber zurückzulassen, wie er es bei seiner Ankunft angetroffen hat.
Das gesamte, im Inventar verzeichnete Material muss sich wieder an der Stelle befinden, an der es bei Einzug in der Unterkunft war.
Alle Reparaturen, egal welchen Ausmaßes, die durch Fahrlässigkeit des Mieters während der Mietzeit notwendig wurden, gehen zu seinen Lasten.
Die Miete kann keinesfalls Dritten zunutze kommen, außer bei vorheriger Zustimmung des Besitzers.
Dem Mieter wird bei sonstiger Vertragskündigung die Untervermietung verboten, egal unter welchem Kontext, selbst wenn dies kostenlos erfolgt. Der vollständige Mietbetrag steht in diesem Fall dem Vermieter zu oder ist
diesem geschuldet. Die Räumlichkeiten werden für vorübergehende Wohnzwecke oder für Urlaubszwecke vermietet, jede berufliche, geschäftliche oder handwerkliche Verwendung, welcher Art auch immer, wird ausgeschlossen,
bzw. als zusätzliche oder gelegentliche Wohnzwecke (maximal 3 Monate).
Das Aufstellen von Zelten oder Parken von Wohnwagen auf dem Grund des gemieteten Besitzes ist verboten, außer bei vorheriger Zustimmung des Besitzers.
Der Besitzer stellt eine Unterkunft bereit, die der von ihm gemachten Beschreibung entspricht und hält diese instand. Im allgemeinen verlässt der Mieter die Räumlichkeiten zur vertraglich vereinbarten Uhrzeit oder einer Uhrzeit
die dem Besitzer entspricht, nach Erstellen des Ortsbefunds.

SONDERFÄLLE

Die Anzahl der Mieter darf nicht größer sein als die maximale Empfangskapazität, wie sie im Katalog oder in der Beschreibung genannt ist.
Ausnahmsweise und unter Vorbehalt der Zustimmung des Besitzers könnte für diese Regel eine Ausnahme bewilligt werden.
In diesem Fall hat der Besitzer das Recht, einen Preiszuschlag zu verlangen, der dem Mieter vorher bekannt gegeben werden und im Mietvertrag festgehalten werden muss.

ORTSBEFUND UND INVENTAR

Der Ortsbefund und das Inventar der beweglichen Güter und verschiedenen Ausstattungen wird zu Beginn und am Ende des Aufenthalts vom Besitzer oder seinem Bevollmächtigten zusammen mit dem Mieter erstellt. Sollte es
nicht möglich sein, das Inventar bei Ankunft durchzuführen, verfügt der Mieter über 72 Stunden, um das ausgehängte Inventar zu überprüfen und gibt dem Besitzer die festgestellten Anomalien bekannt. Sobald diese Frist
verstrichen ist, wird das Mietobjekt als bei Einzug des Mieters frei von Schäden betrachtet.
Es muss obligatorisch ein beiderseitiger Ortsbefund bei Auszug erstellt werden. Der Mieter akzeptiert, dass dieser Ortsbefund entweder mit dem Besitzer oder mit einem ordnungsgemäß Bevollmächtigten des Besitzers, der eine
schriftliche Vollmacht besitzt, erfolgt.
Sollte der Besitzer Schäden feststellen, muss er den Mieter darüber innerhalb von acht Tagen informieren.

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN

Jegliche Rücktritt muss mittels Einschreiben oder Telegramm mitgeteilt werden.
a) Rücktritt auf Initiative des Mieters:
Jeglicher Rücktritt von diesem Vertrag auf Initiative des Mieters muss dem Vermieter mittels Einschreiben mit Rückschein an die, im Briefkopf dieses Schreibens genannte Adresse gesandt werden. Das Eingangsdatum beim
Besitzer ist maßgebend.
– Erfolgt der Rücktritt innerhalb einer Frist von mehr als 90 Tagen vor Einzug im Mietobjekt, erstattet der Besitzer innerhalb von 30 Tagen ab Rücktritt den Gesamtbetrag der, vom Mieter bezahlten Anzahlung zurück.
– Erfolgt der Rücktritt innerhalb einer Frist zwischen 60 und 90 Tagen vor Einzug im Mietobjekt, erstattet der Besitzer innerhalb von 30 Tagen ab Rücktritt 75 % des Betrags der, vom Mieter bezahlten Anzahlung zurück.
– Erfolgt der Rücktritt innerhalb einer Frist zwischen 30 und 60 Tagen vor Einzug im Mietobjekt, erstattet der Besitzer innerhalb von 30 Tagen ab Rücktritt 50 % des Betrags der, vom Mieter bezahlten Anzahlung zurück.
– Erfolgt dieser Rücktritt innerhalb einer Frist von weniger als 30 Tagen vor Einzug im Mietobjekt, behält der Besitzer den gesamten Betrag der, vom Mieter bezahlten Anzahlung.
Wenn der Rücktritt durch den Mieter vor Einzug in das Mietobjekt, und egal zu welchem Zeitpunkt er eintritt, auf einen ordnungsgemäß bestätigten Fall höherer Gewalt zurückzuführen ist, muss der Besitzer innerhalb von 30
Tagen ab diesem Rücktritt den Gesamtbetrag der bezahlten Anzahlung zurückerstatten.
b) Ist der Mieter an dem im Vertrag vereinbarten Tag nicht erschienen, nach Ablauf einer Frist von 24 Stunden und ohne weitere Zustellung einer Mitteilung durch den Besitzer:
– gilt dieser Vertrag als aufgelöst,
– gelten die Anzahlungen als dem Besitzer zustehend,
– kann der Besitzer über sein Mietobjekt verfügen.
c) Rücktritt auf Initiative des Besitzers :
Vor Beziehen der Räumlichkeiten:
Im Fall der Kündigung dieses Vertrags durch den Besitzer vor Einzug in das Mietobjekt, aus welchem Grund auch immer, außer bei höherer Gewalt, zahlt er dem Mieter das doppelte des erhaltenen Anzahlungsbetrags, erhöht um
Zinsen zum gesetzlichen Satz zurück (der Ausgangspunkt des Zinsbetrags beginnt nach Ablauf einer Frist von drei Monaten ab der Zahlung der Anzahlung bis zur Rückerstattung) Diese Rückerstatt wird dem Mieter mittels
Einschreiben mit Rückschein innerhalb einer Frist von 15 Tagen ab Zustellung des Rücktritts zugesandt.
Nach Beziehen der Räumlichkeiten:
Erfolgt die Auflösung des Vertrags durch den Besitzer während der Mietdauer, muss sie ordnungsgemäß begründet werden (Nichtbezahlung der Miete, vom Mieter ausgestellter, nicht gedeckter Scheck, erwiesene Beschädigung
der gemieteten Räumlichkeiten, Beanstandungen der Nachbarn usw.).
Diese Kündigung, die mittels Einschreiben mit Rückschein erfolgt, führt zum Auszug des Mieters innerhalb von zwei Tagen ab Datum des Empfangs des Schreibens, mit welchem diese Entscheidung bekannt gegeben wird.
Der Besitzer behält sich das Recht vor, den Sicherstellungsbetrag unter den, in Paragraph „Sicherstellungsbetrag (oder Kaution)“ genannten Bedingungen einzubehalten.
Unbeachtet des Kündigungsgrundes verbleibt der gesamte Betrag der Mieten als dem Besitzer zustehend.

ABBRUCH DES AUFENTHALTS

Im Fall des vorzeitigen Abbruchs des Aufenthalts durch den Mieter, und wenn dafür nicht der Besitzer verantwortlich gemacht werden kann, erfolgt keinerlei Rückerstattung, außer jene der Kaution.
Kann der Mieter schwerwiegende Gründe der Art höhere Gewalt nachweisen (nicht voraussehbares, nicht abwendbares und außerhalb des Mieters kommendes Ereignis) das den Ablauf der Miete unmöglich macht, wird der
Vertrag rechtskräftig aufgelöst. Der Betrag der, vom Mieter bereits bezahlten Mieten wird ihm anteilmäßig für die Belegungsdauer zurückerstattet, die noch zu beanspruchen gewesen wäre.

VERSICHERUNGEN

Der Mieter ist angehalten, die Räumlichkeiten die ihm anvertraut oder vermietet werden zu versichern. Er muss daher überprüfen, ob sein Vertrag für den Hauptwohnsitz die Urlaubsausweitung vorsieht (Urlaubsvermietung).
Ist dies nicht der Fall, muss er sich an seine Versicherung wenden und bei ihr die Garantieausweitung verlangen oder einen speziellen Vertrag mit einer „Urlaubsklausel“ abschließen.
Es wird von ihm bei Einzug in die Räumlichkeiten eine Versicherungsbestätigung oder gegebenenfalls eine ehrenwörtliche Erklärung verlangt.

STREITFÄLLE ODER BEANSTANDUNGEN

Es wird empfohlen, sich an den von Clévacances zugelassenen Departementalen Organismus oder an das örtliche Verkehrsamt zu wenden, um die außergerichtliche Klärung der Streitfälle zu versuchen:
– Wenn der Vertrag vom Besitzer und Mieter unterzeichnet wurde,
– Wenn die Beanstandung innerhalb der ersten drei Tage nach Einzug erfolgt, für alle Streitfälle die den Zustand der Unterkunft oder den Ortsbefund betreffen.
– Nach Beendigung des Aufenthaltes für alle anderen Beanstandungen.
Für alle Streitfälle die sich aus der Abwicklung oder Unterbrechung dieses Vertrags ergeben, sind einzig die Gerichte der Gerichtsbarkeit jenes Ortes zuständig, an welchem sich die Immobilie, Gegenstand dieses Vertrags,
befindet.

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